Die etwas andere HilfeDie
Sedelmaier Karl
Geboren 25-10-1904
Vermisst seit 08-01-1943 in Stalingrad
305. Infanterie-Division (Bodensee-Division)
Bevor er an die Front ging, diente er in Deutschland im
305. Artillerie-Regiment.
Als ich nach einem in Stalingrad vermissten Soldaten suchte, kam ich in Kontakt mit einer Dame aus Baden-Württemberg, Ingeborg Hellstern, die mir erzählte, dass ihr Vater, Karl Sedelmaier, einer der vielen deutschen Soldaten war, die nach den Kämpfen in Stalingrad als vermisst gemeldet wurden.
Ich habe mehr als zwei Jahre lang nach den beiden Soldaten gesucht und mehr als 200 E-Mails an offizielle russische Organisationen gesandt. Nur zwei E-Mails wurden beantwortet, und die Antwort war in beiden Fällen leider negativ.
Während meiner Recherchen kam ich in Kontakt mit einem Dr. honoris causa, Peter Erwin aus Österreich, der für sein sehr umfangreiches Wissen über die Schlacht von Stalingrad bekannt ist.
Er schrieb mir einen ausführlichen Brief, in dem er mir mitteilte, dass es jetzt eigentlich keinen Sinn mehr hat, in Stalingrad nach vermissten Soldaten zu suchen.
Trotzdem besteht noch Hoffnung, dass uns jemand etwas über das Schicksal von Karl Sedelmaier während und nach der Schlacht von Stalingrad erzählen kann. Wir denken dabei zum Beispiel an einen Enkel eines Soldaten der 305. Infanterie-Division, der Stalingrad und die Kriegsgefangenenlager überlebte und sicher nach Deutschland zurückkehrte .....
Karl Sedelmaier führte ein Tagebuch über seine Erlebnisse während des Krieges.
Er schickte dieses Tagebuch mit der Feldpost nach Hause und ließ sich ebenfalls mit der Feldpost ein neues Tagebuch liefern. In diesem neuen Tagebuch wird er zweifellos mehrere Kapitel geschrieben haben, aber leider ist dieses Dokument zusammen mit seinem Verfasser verloren gegangen.
Er schrieb auch viele Briefe an seine Frau (mehr als 400), die sich alle noch im Besitz seiner Tochter Ingeborg befinden.
Wir wissen, dass Karl in Goroditsche gewesen ist, in der Nähe von Stalingrad.
Er machte sogar ein Foto von der dortigen Kirche, das er seiner Frau schickte.
Das Tagebuch, das per Feldpost an seine Frau geschickt wurde, ist im Folgenden zu finden: ein ausführlicher Bericht über seine Erlebnisse auf dem Marsch nach Stalingrad.
Verantwortlich für den Inhalt:
Peter Zabel,
Genealogiehilfe.Zabel (ät) web.de
(Gastsite: Jan Cornelis de Mik)
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